Führung und Didaktik der Liebe
Roman ist zu einer Einsicht gekommen:
Dass unsere Beziehung einseitig ist, und dass das so auch in Ordnung ist. Er habe mir durchaus dankbar zu sein, wenn ich mich überhaupt dann und wann mit ihm beschäftige - dass und wenn es ihm zu wenig vorkomme, sei nun einmal zweitrangig und nicht ausschlaggebend.
Na ja, wenn er meint - damit kann ich leben. Er hatte in letzter Zeit Kontakt mit einer gewissen Nina, und ist in dem Zusammenhang so einsichtig geworden. Die beiden habe wohl so einiges miteinander geübt, und dabei hat er ihr auch von mir erzählt.
Dass er nicht imer nur Geschichten erfinden wolle, sondern - eben mehr.
Nina hat ihn dann auf den Vergleich mit einem Engel gebracht: Da sei ja auch kein physischer Kontakt möglich, aber auf der geistig-psychischen Ebene könnte ein Engel einem Menschen doch ein gutes Stück weiterbringen.
Ein etwas merkwürdiger Vergleich, bei dem ich mich jetzt nicht so ganz wiederfinden kann. Eher ist es ja so, dass ich irgendwelche Komplikationen vermeiden möchte.
Von Nina hab´ ich auch Post bekommen: Ziemlich neugierig, und auch bestimmt; sie will mich "entdecken"...
Die mail ist halt in einem Stil gehalten, dass sie nicht geeignet ist, sie hier wiederzugeben, aber wenn eine von Euch sie lesen möchte, kann ich sie ja als Pm versenden - was tut frau nicht für ihre Freundinnen...
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Fortsetzung:
Etwas bahnt sich an