Gucknet·EROTIK-von Frauen
Erotik mit Leilah

 

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  1. Aufruf, erotische Texte zu schreiben
  2. Erotik mit Leilah
  3. Sadomaso für Einsteiger
  4. Der vorgespielte Orgasmus
  5. Brustwarzen, männliche
  6. Bin ich Sadistin oder Masochistin?
  7. ***Habt Ihr Interesse an meinem neuen Buch-Projekt?***
  8. Der Erotik-Vorleser und die Intimrasur
  9. Mein multibler Orgasmus
  10. Bondage ohne Wäscheleine
  11. Erotische Massage am Morgen
  12. Sektfrühstück mit Masturbation
  13. Entspannt-erregt beim Cunnilingus
  14. Begierde, Vertrauen, Harmonie
  15. Grenzen der Phantasie überschreiten
  16. An der Angel des Vorlesers
  17. Verlangen, Stöhnen, Schlecken
  18. Er soll sagen, was ich hören will!
  19. sentimental und geil
  20. Geile Schlampe sucht perversen Sex
  21. Disziplinierung und Gleitmittel
  22. Schamlos-zärtliche Tagträume
  23. sexuelle Praferenzen testen
  24. Partnerwahl- Rituale der Unterwerfung
  25. Lob und Tadel - Dildospiele
  26. Der sanftmütige Mann
  27. Ermüdende Erotik
  28. Die Überdosis an Sex
  29. Ist Erotomanie heilbar?
  30. Demütigung, professionell und privat
  31. Das Drehbuch für einen erotischen Film
  32. Erotische Pflanzen und ein geiler Landrat
  33. Lustgewinn durch Brennnesseln
  34. Rollentausch und Telefonsex
  35. Traumtyp und Traumfrau
  36. Mein Plan, ihn zu managen
  37. Der "literarische" Erguss
  38. sexuelle Hörigkeit und Abhängigkeit
  39. Religion als Erotikindustrie
  40. Erotik und Zufall
  41. Erotik und Schweigsamkeit
  42. Sexuelle Separation
  43. Ich werde Sport-Domina
  44. Pet-Play, Vorüberlegungen
  45. Der erotische Frosch und die Erziehung eines Dienstmädchens
  46. Erotik- Sex- und Liebestermine
  47. Was beim Schreiben erotischer Texte stimulierend wirkt
  48. Mösensaft als Liebeselexier
  49. Telefonerotik für Frauen - eine Marktlücke?
  50. Hingabe und Hemmungen beim erotischen Gespräch
  51. Erotische und sexuelle Rituale am Morgen und am Abend
  52. Selbstbefriedigung kann die Befindlichkeit verbessern
  53. Erotische Texte, die Frauen scharf machen
  54. Erziehung zum Stiefellecker
  55. Alles über die Ejakulation
  56. Mein Nähe-Distanz-Konflikt
  57. Herrin ist Herrin
  58. Banane im Kondom
  59. Die bisexuelle Frau
  60. Affären und Seitensprünge
  61. erste lesbische Erfahrungen
  62. männliche Prostitution
  63. überwiegt die Unterordnung bei Männern oder bei Frauen?
  64. mein neues lesisches Hörbuch
  65. Platonischer oder ausgelebter Masochismus
  66. Mein Erotikbuch - Erotische Texte für Frauen
  67. Telefonsex im Fernsehen - Frau-TV
  68. Sodomie - die Frau und das Tier
  69. Das neue feministische Sex-Lexikon
  70. Frauenbefreiung und Emanzipation
  71. Mut zur Demut des Mannes
  72. Das Begehren Steigern bis zur Schmerzgrenze
  73. Führung und Didaktik der Liebe
  74. Überraschende Einladung
  75. Etwas bahnt sich an
  76. Meine Meinung zu Charlotte Roche und ihren Schossgebeten

 

Die Erotomanie

Liebe Freundinnen,

es gibt da so eine Seite im Liebesleben, die Ihr vielleicht kennen solltet:

Erotomanie [griechisch] die, Liebeswahn, Zustand, bei dem sich Betroffene grundlos einbilden, von einer unbeteiligten Person geliebt oder sexuell begehrt zu werden.

Und erwartet bitte nicht, dass ich Euch jetzt alles zu "Erotomanie" kompakt und in fünf Sätzen erkläre, denn immerhin hab' ich Euch schon mal einen Lesevorschlag herausgesucht:

 

"Anhand authentischer Unterlagen einer psychotherapeutischen Behandlung wird - trotz des negativen Ausgangs derselben - in allgemeinverständlicher Form ein neuer Zugang zu Theorie und Praxis von Liebe und Begehren entwickelt."

Einen ein neuen Zugang zu Theorie und Praxis von Liebe und Begehren - suchen wir den nicht alle, oder hab' ich bloß das Gefühl, das sei so, weil wir hier kaum ein anderes Thema außer Sex und Erotik haben?

Ich finde ja, das mit der "Erotomanie" ist ein ziemlicher Balanceakt: Schließlich ist die "normale" Verliebtheit ja nichts krankhaftes, und zumindest die Hoffnung, die geliebte Person liebe einen auch, gehört doch dazu. Im Allgemeinen relativiert sich das ja im Laufe der Zeit, und kein Honeymoon dauert ewig.

Dass auch ein Fachbuchautor wie der Herr Riederer keine schlüssige Erklärung hat, gesteht er ja schon mit seinem Bucheinband ein: Liebe und Urknall. Prima, kann ich da nur sagen: "Beides können nur Genies verstehen".

Jedenfalls, als ich neulich einen Vortrag für unser feministisches Zentrum ausgearbeitet hab, der die Überschrift "Anorexie und Sexualität - Sucht, Thinspiration und Entwicklungsstörung" hat, hab ich das dem Roman mal mitgeteilt: "Ich beschäftige mich jetzt mal mit den Dünnen".

Daraufhin hat er gefragt:

Und woran, was meinst Du, soll ich, wenn ich diese Mitteilung gelesen habe, denken, oder muss ich?
 

Merkwürdige Frage, dachte ich, aber er fragt noch einmal nach:

 

"Und was macht das mit mir?"

Roman wollte mir dann noch erklären, dass ich fast gemein sei, und es hat echt gedauert, bis er mal erklärt hat, was er gemeint hatte:

 

Ach, das ist aber peinlich; weil Du doch geschrieben hast, Du wollest schauen, ob mit dem dünnen, inspirierenden was geht, und ich hatte gerade Deine Seite noch mal aufgemacht, auf der ja das Bild von so einem *** ist, hab ich da wohl was falsch verstanden oder verwechselt ;-)))
Na ja, da siehst Du es - ich leide an Erotomanie...

Ich konnte ihn dann noch trösten und hab ihm gesagt: "Erotomanie - wenn's nicht so sehr ist, ist's doch nicht schlimm". Oder, liebe LeserInnen, wie seht Ihr das? Irgendwie ist das doch auch süß, wenn die Kerls nur an das Eine denken und für Frau fast alles machen würden, was Frau von ihnen wünscht...

 

Vorherige Geschichte:

Sex, überdosiert

Fortsetzung: Demütigung, professionell und privat

 

 

 

 

 

 

 

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