Wie der Macker völlig entspannt den Cunnilingus macht
Liebe Freundinnen,
Eigentlich merkwürdig, dass wir zwar eine Sexualwissenschaft haben, aber keine Erotikwissenschaft. Drum muss ich mich ja auch als Sexpertin, und nicht als Erospertin bezeichnen. Das nur mal als Randbemerkung; ihr kennt das aber auch, dass die Übergänge von Erotik und Sexualität fließend sind...
Ist ja auch logisch, weil auf beiden Seiten die Psyche mit verwickelt ist; manche können keinen Sex haben, wenn keine Liebe dabei ist, aber längst nicht alle.
Also, ich bin da "romantisch" eingestellt, und find es einfach schön, wenn Liebe und Vertrauen dabei sind. Und wenn manche nur Liebe und Vertrauen wollen, so ganz ohne Sex, Befriedigung und Eros, akzeptieren die dann Bedürnisse, die der Partner hat?
Lässt Frau zu, dass der Macker es sich vor ihren Augen macht, dann ist es schon wichtig, den Kerl aufzufangen, ihm zu zeigen, dass alles in Ordnung ist und ihr es gut findet und versteht, dass er es für Euch gemacht hat.
Letzlich will sich auch Mann schwach zeigen dürfen, nur kann das nicht jeder - dieses Männlichkeitsgehabe und schwanzgesteuerte Verhalten brauch ich ja nicht weiter zu beschreiben.
Es mag ein ungewöhnlicher Gedanke sein, ausgerechnet mit einem schwachen Mann Sex zu haben, aber unnatürlich ist es auch nicht. Beim Cunnilingus ist es für den Mann doch eher hindrlich, wenn ihn zu starke Erregung von seinen eigentliche Aufgaben abhält.
Ein frisch befriedigter Mann ist wesentlich ausgeglichener, kann besser auf die Wünsche der Frau eingehen und wird wenig von seinen eigenen Begierden abgelenkt.
Gerade die Männer, die Cunnikingus immer nur als kurzes Vorspiel ansehen, und eigentlich gar nicht in der Lage sind, ihn bis zum Schluss durchzuhalten, weil die sich steigernde Erregung der Frau für sie so überwältigend ist, können ohne akuten Triebdruck viel sensibler und überlegter mit Mund und Zunge agieren.
Und frau kann, ohne Angst, ihn zu überreizen, ihm mitteilen, was sie sich wünscht.
Und auch hier gilt: Der Mann ist so sensibel, wie frau ihn behandelt. Ich hatte meinem Macker nach seinem Höhepunkt jedenfalls Zeit und Ruhe gegönnt, ein bisschen gekuschelt, ihn ganz ruhig in den Arm genommen, gestreichelt, und ihm vor allem gesagt, was für ein Guter er doch in meinen Augen ist.
Dadurch konnte er es auch zulassen, dass ich ihn auffange. Dafür hat das Wort "Nachspiel" aber überhaupt nicht gepasst - denn, während er langsam wieder zu sich kam, hab ich ihm ganz freundlich, ruhig und liebevoll erzählt, wie und warum er noch weitermachen sollte. Ich finde "Nachspiele" übrigens viel besser als "Nachspiel".
Ganz passend, dass sein Kopf, während ich ihm so sagte, was ich mir wünsche , in meinem Schoß lag - so konnte er gleichzeitig Witterung aufnehmen, was ja auch eine quasi magische Wirkung auf die Kerls hat - Urinstinkte eben.
So war er hoch motiviert, aufmerksam, unaufgeregt bei der Sache. Das ist schon ein Vorteil, den ein eingespieltes Team hat: Es kann für Abwechslung sorgen, ohne bei einem Stellungswechsel erst umständlich ausprobieren zu müssen, was wohin gehört.
Dass ich hier jetzt nicht weiter in die Details gehen will, versteht Ihr ja sicherlich - Ihr hättet ja auch nichts davon. Außerdem gibt es Anleitungen zum perfekten Cunnilingus wie Sand am Meer - bloß blöd: Das ist oft so, wie wenn frau eine Bedienungsanleitung für einen Ferrari in der Hand hält, ihr Autoschlüssel aber zu einem Volkswagen passt. Einziger Trost, der mir einfällt: Nen Ferrari ausfahren ist erstens verdammt gefährlich und zweitens praktisch unmögliich.
Klar, dass solche Vergleiche immer hinken.
Darum, möglichst schnell von A nach B zu kommen, geht es ja auch gar nicht.
Mein Macker hat ja die Vorstellung, dass es bei Frauen weit mehr Erregungslevels als bei Männern gibt - so sieben bis zehn. Er meint, es wär wichtig zu wissen, auf welchem Teil der "Reise" Frau jeweils ist, und dass es Steigerungen gibt, die kaum sichtbar wären. Jedenfalls hat er sich mal gewünscht, dass frau ihm da viel mehr mitteilt, erzählt, intoniert.
Das ist auch so ein Ausdruck: "Die Intonierung der Lust". Da kann Jauchzen, Juchzen, Jodeln und vieles mehr drunter zu verstehen sein. Beim Jazz gibt es das auch manchmal - leidenschaftliche Töne eben. Klar wollte er mir keine Vorschriften machen, wenn er gesagt hat, ich könne ja auch mal seufzen, stöhnen, schreien, jedenfalls, solange außer uns niemand im Hause ist.
Es käme ihm ja auch gar nicht auf die Lautstärke an, aber das Spektrum der lautlichen Äußerung sollte ich doch ruhig ausschöpfen.
Also, das ist schon länger her, dass er das gesagt hat. Bissl arg umständlich drückt der sich aus! Trotzdem: Gestern hab ich das mal alles zugelassen. Die reinste Symphonie wär das in seinen Ohren gewesen, hat er gemeint und dabei auch noch gegrinst - bei der er sich als Dirigent gefühlt hätte. Und das mit meinen Tränen würde ich ihm doch sicher nicht übel nehmen?
Dumme Frage das, aber so ist das heute. Nee, nehm ich ihm nicht übel. Ich habs ja zugelassen und mir und ihm erlaubt, hab mich nicht versteckt, sondern bin aus mir herausgegangen. Überhaupt nicht nehm ich ihm das übel. So lustvoll erschütternd fertig macht Mann mich ja nicht jeden Tag, dass ich noch nicht mal "Leider" sagen möchte...
Also, liebe Schwestern,
falls Ihr diese Geschichte jetzt kurz vorm
Schlafen-Gehen gelesen habt, wünsch ich
Euch noch eine Gute Nacht - und träumt
was nettes! Oder lest noch ein bisschen
weiter, bei der "Anleitung zum Cunnilingus",
dann hat die Freundin auch etwas davon!
Eure Leilah