Mein Erotikbuch: Erotische Texte, nur für Frauen!!
Ihr habt Euch sicher schon mal erotische Texte von mir gewünscht, die ihr nicht am Computer lesen müsst. Und deshalb schreib' ich ein Frauen-Buch. Sicher, das ist altmodisch und hört sich nach "Emanzipationsbewegung" an. Ist aber ganz anders! Und zwar so:
meine literarischen Vorbilder heißen "Die Klavierlehrerin" und "Feuchtgebiete". Frauen brauchen Literatur von Frauen, für Frauen, Texte, die bei der Idenditätsfindung helfen und bei der Entwicklung der fraulichen Persönlichkeit. Die Frau als eigenständiges Wesen mit sexueller Selbstbestimmung oder zumindest auf dem Weg dahin braucht auch in der Literatur Vorbilder, denen sie nacheifern kann und negative Beispiele, die sie verachten kann, Figuren, die befremden. Schreiben als Therapie war vorgestern, schreiben und Sinnsuche ist noch älter. Heute ist der Text als Dienstleistung aktuell: Der Blick ins fremde Schlafzimmer, auf alternative Beziehungsformen, in den Folterkeller der zurückgezogen lebenden Nachbarin, die anonym und schamlos aus ihrer Intimsphäre berichtet: Diskret dennoch, mit dem Zeigefinger auf den Lippen, also dem Vertrauen, dass Du, liebe Leserin, nicht weiterverbreitest, was ich Dir anvertraue.
Ihr glaubt ja gar nicht, wie anstrengend das ist - und das hier ist erst der Anfang vom Vorwort. Das soll Euch ja auf den folgenden erotischen Text einstimmen - zum Lesen verführen. Und zu mehr.
Also eine sexuelle Situation herstellen, auch wenn ich die Leserin dabei nicht körperlich berühre. Vielleicht ziemlich pervers, aber ich sag es wenigstens gleich am Anfang, wenn Ihr selbst lest, könnt Ihr mir nicht den Vorwurf machen, das sei ein Übergriff oder Missbrauch - das ist ja die kommende gesellschaftliche Diskussion: "Wo fängt der Missbrauch an?" Pfarrer, Lehrer, Trainer, Krankenpfleger, Altenpfleger, Gefängniswärter...
Aber auf dem Gebiet hab' ich keine Erfahrungen. Mit Kindern auch nicht - obwohl: Wenn ich mit Mike chatte, geht es ganz schön ab. Und der ist erst 18. Ganz begeistert von meinen mittlerweile 62 Texten. Und eigentlich noch ein Kind. Boahh, bin ich verrucht - oder auch nicht, eigentlich ist er es, der mich verführen will, hab' ich jedenfalls das Gefühl.
Vorherige Folge: ***
Platonischer oder ausgelebter Masochismus
Fortsetzuung:
Telefonsex im Fernsehen - Frau-TV