Erfahrungen mit Affären und Seitensprüngen
nicht, dass Ihr jetzt denkt, ich würde hier aus dem Nähkästchen plaudern. Generell ist so etwas ja ein Thema, das nur bei größter Diskretion funktioniert, und: Es muss auch mal wieder Schluss sein damit, jedenfalls, wenn es zu sexuellen Handlungen gekommen ist. Tja, das war schon immer so, dass der Minnesänger zum nächsten Burgfräulein weiterreisen musste, wenn die einst Besungene ihm einen Besuch in ihrem Schloss gestattet hatte. Also, sinngemäß jedenfalls. Einen Sänger könnt Ihr Euch doch vorstellen?
Da sehen wir, dass die Troubadoure mit zunehmendem Alter das Mackerhafte ganz ablegen - ist ja auch sympathisch. Nein, das soll nicht heißen, dass ich irgendwo besungen würde - ist auch besser so. Lyrik ist auch nicht mein Fall, und Prosa muss ich ja selbst produzieren.
Und wenn der Sänger ein Herzeleid erleidet, nachdem Sie die Affäre beendet hat, weil es vernünftigerweise so besser ist und sie ihrem Macker keinen Grund für einen überflüssigen Kummer beschert und zwar eine gewisse Affäre, nicht aber einen daraus folgenden Stress auskosten wollte, kann der Sänger ja ein neues Liedchen texten und komponieren.
Mehr ist zu dem Thema Seitensprung und Affäre doch wohl nicht zu sagen? Vielleicht noch, dass es günstiger ist, so etwas innerhalb einer gut funktionierenden Hauptbeziehung zu realisieren, und nicht aus Frust. Oder aus Neugier auf gewisse, noch unbekannte Spielarten. Das würde nur die Beziehung verderben, oder morsche Beziehungen unerträglich lange weiter bestehen lassen, das würde auf ein Doppelleben hinauslaufen und zu einer gespaltenen Persönlichkeit führen.
Für die Abwechslung beim Sex sollte Frau schon sorgen, denn Monotonie wäre neben allen lieb gewordenen Gewohnheiten Gift. Wenn der Macker nicht von sich aus anspricht, welche Wünsche er so hat, kann Frau ja mal mit dem Zaupfahl winken, Spuren legen - Macker sind immer noch mit einem Jagdinstinkt ausgestattet.
Und dann, als er er ganz erstaunt gefragt hat: "Schatzi, warum liest Du denn so etwas?" - da war ich "ganz verlegen" und "verschämt" und hab' es ihm gestanden, wie aufregend ich den Gedanken, gefesselt und wehrlos brav sein zu müssen manchmal finde, und siehe da: Das ist ein Spiel, das er verdammt gut beherrscht. Auch ganz ohne Handbuch
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Was solls: Ich war halt nie bei den Pfadfindern, aber geübt hab ich auch schon mal. Davon weiß Macker allerdings noch nichts. Aber das kann ja noch kommen.
Er weiß ja noch gar nicht, wie nett das sein kann, einmal gezeigt zu bekommen, was Mann zu machen hat.
Vorherige Folge: ***
Fortsetzuung:
lesbische Erfahrungen (gesucht)