Wie immer man Liebe empfinden mag – Statistiken zeigen, dass Angebot und Nachfrage mit darüber bestimmen, wer zueinanderfindet. Und auf diesem Markt sind Partnerschaften zwischen älteren Männern und jüngeren Frauen nicht ungewöhnlich – allerdings auch nicht alltäglich, denn die Marktlogik führt eher zu Verbindungen zwischen Leuten, deren Partnerwerte sich in etwa entsprechen, zu Paaren „üblichen Zuschnitts“.

Unterhalten sich zwei Damen. Fragt die erste: "sag mal, hast du eigentlich Nacktfotos von deinem Mann?". "Nein" sagt die andere. Darauf die erste: " willste welche haben?"

Die Frage, ob Sex statt Diät funktioniert, kann hier nur mit einem "Das kommt darauf an" beantwortet werden. In einer Zeitschrift, die sich dem gestylten Männerkörper verschrieben hat, wird jedenfalls davon ausgegangen, dass besserer Sex nach der Diät möglich sei; dass Diät auch als ein mentaler Prozess zu verstehen ist, ist hier noch nicht angekommen. Wer bei Google nach "14 Zärtlichkeiten am Tag" sucht, kann ja vielleicht etwas mit der Apfeldiät anfangen.

 

 

 


Gucknet·EROTIK-von Frauen
Erotik mit Leilah

 

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  1. Aufruf, erotische Texte zu schreiben
  2. Erotik mit Leilah
  3. Sadomaso für Einsteiger
  4. Der vorgespielte Orgasmus
  5. Brustwarzen, männliche
  6. Bin ich Sadistin oder Masochistin?
  7. ---
  8. Der Erotik-Vorleser und die Intimrasur
  9. Mein multibler Orgasmus
  10. Bondage ohne Wäscheleine
  11. Erotische Massage am Morgen
  12. Sektfrühstück mit Masturbation
  13. Entspannt-erregt beim Cunnilingus
  14. Begierde, Vertrauen, Harmonie
  15. Grenzen der Phantasie überschreiten
  16. An der Angel des Vorlesers
  17. Verlangen, Stöhnen, Schlecken
  18. Er soll sagen, was ich hören will!
  19. sentimental und geil
  20. Geile Schlampe sucht perversen Sex
  21. Disziplinierung und Gleitmittel
  22. Schamlos-zärtliche Tagträume
  23. sexuelle Praferenzen testen
  24. Partnerwahl- Rituale der Unterwerfung
  25. Lob und Tadel - Dildospiele
  26. Der sanftmütige Mann
  27. Ermüdende Erotik
  28. Die Überdosis an Sex
  29. Ist Erotomanie heilbar?
  30. Demütigung, professionell und privat
  31. Das Drehbuch für einen erotischen Film
  32. Erotische Pflanzen und ein geiler Landrat
  33. Lustgewinn durch Brennnesseln
  34. Rollentausch und Telefonsex
  35. Traumtyp und Traumfrau
  36. Mein Plan, ihn zu managen
  37. Der "literarische" Erguss
  38. sexuelle Hörigkeit und Abhängigkeit
  39. Religion als Erotikindustrie
  40. Erotik und Zufall
  41. Erotik und Schweigsamkeit
  42. Sexuelle Separation
  43. Ich werde Sport-Domina
  44. Pet-Play, Vorüberlegungen
  45. Der erotische Frosch und die Erziehung eines Dienstmädchens
  46. Erotik- Sex- und Liebestermine
  47. Was beim Schreiben erotischer Texte stimulierend wirkt
  48. Mösensaft als Liebeselexier
  49. Telefonerotik für Frauen - eine Marktlücke?
  50. Hingabe und Hemmungen beim erotischen Gespräch
  51. Erotische und sexuelle Rituale am Morgen und am Abend
  52. Selbstbefriedigung kann die Befindlichkeit verbessern
  53. Erotische Texte, die Frauen scharf machen
  54. Erziehung zum Stiefellecker
  55. Alles über die Ejakulation
  56. Mein Nähe-Distanz-Konflikt
  57. Herrin ist Herrin
  58. Banane im Kondom

 

Wie ich Roman managen werde

Liebe Freundinnen,

Männer sind doch Jammerlappen, auf breiter Front. Da haben sie Bedenken, Wehwechen, Einwände, Zweifel, wollen bemuttert werden und zeigen keine Eigeninitiative.

Ein schwaches Bild liefert auch der Roman ab: Er meint doch tatsächlich, er könnte die CD nicht machen: „Wenn jemand meine Stimme wiedererkennt – nicht auszudenken.“

Dabei haben wir noch gar nicht festgelegt, welche Texte darauf enthalten sein sollen. Und außerdem: Der Erotik-Sektor ist doch im Audio-Bereich so verschwindend klein, das erreicht doch sicherlich nur ein kleines Publikum. Er soll ja auch nur Texte lesen, die für Frauen interessant sind, und von daher muss er doch auch keine Angst vor negativen Folgen haben.

Wäre also unter Umständen zu überlegen, ob wir den Untertitel „Gelesen von Roman“ beibehalten können, wenn ein anderer Sprecher zum Einsatz kommt – da muss ich noch den Chef fragen, was der meint.

Inhaltlich könnte ich mir vorstellen, dass wir ein paar ältere Texte nehmen – die sind dann auch frei vom Copyright – und ein paar neuere. Das müssten dann aber solche sein, für die unser Verlag das Copyright besitz oder erwirbt. Schwierig…

Andererseits: Ein paar Ideen hab ich ja schon.

Wenn wir davon ausgehen, dass es darum geht, ihn zu vermarkten: Da liegt es doch nahe, die CD so anzulegen, dass er sich als „Vorleser on demand“ vorstellt, mit ein paar Texten, die seinen Service herausstellen, und verdeutlichen, um was es geht. Vielleicht auch – in einem eher fiktiven Bereich – über das reine Vorlesen hinausgehend; mal sehen, was sich da ergibt. Meinen Text „Trance Telefonsex Ekstase“ könnte ich auch ganz einfach umschreiben, so dass er die Story aus seiner Perspektive schildert. Oder seine Schmachtbriefe? Die hab ich bisher nur gelesen – weiß ja nicht, wie sich das anhört, wenn er das spricht. Er müsste das halt irgendwie authentisch rüberbringen; vielleicht gebt Ihr, liebe Freundinnen, mir mal ein bisschen Feedback, was Ihr da an Wünschen hättet. Dass so eine „Schmachtnummer“ natürlich nur ein winziges Marktsegment betrifft, ist mir ja klar – aber vielleicht ist das ja größer, als frau zunächst denkt. Und vielleicht – ich denke da an die Feststellung, dass die Männer heutzutage in der Mehrzahl jämmerliche Jammerlappen sind – fühlt die eine oder andere Zuhörerin sich ja durch so eine Sequenz bestätigt, wenn sie sich also in Ruhe einmal anhören kann, wie das mit so einem devoten Wesen ist. Ich glaube natürlich nicht, dass auch nur eine einzige Freundin so einen Kerl auf Dauer als Partner haben wollte, aber nur mal so, auf Zeit, das könnte schon reizvoll sein.

Das könnte vielleicht gehen: Einerseits liest er – ganz allgemein sozusagen – einen Querschnitt durch die erotische Literatur, andererseits machen wir ein paar Tracks, auf denen er sich als Leseratte darstellt oder vorstellt, und dann schaun wir mal, was sich daraus ergibt.

 

 

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Traumtyp und Traumfrau

Fortsetzung:

Romans "literarischer" Erguss

 

 

 

 

 

Sexualität:

Veschmelzung, Auflösung der Ich-Grenzen, Aufhebung der Trennung, Aufgabe von Selbstkontrolle, Idealisierung, Symbiose, Anklang an promär-narzistische androgyne Vollkommenheit, der Aspekt von Sättigung und Gesättigt-Werden, Verblassen von ratioaler Realitätskontrolle...