Liebe Freundinnen,
jetzt hab ich mir mal die Bedienungsanleitung für das Laufband genauer angeschaut: Ist ja echt High-tec. Der Trainierende kann sich einen Brustgurt umschnallen, in den ein Sensor für das Herz untergebracht ist, die Signale werden per Funk weitergegeben, und man kann das Band so einstellen, dass der Proband stets mit einem optimalen Puls läuft. Das werden Roland und ich dann mal ausprobieren. Ich hab`ihm noch einen grünen Trainingsanzug bestellt, damit ich etwas optische Abwechslung habe und die Stunde nicht so langweilig wird. Dazu noch grüne Unterwäsche, so ein Einteiler, und Schuhe und Handschuhe in der gleichen Farbe. Bin ja mal gespannt, was er dazu sagt.
Und Roman hat sich überlegt, neben der Pet-Play- noch eine Dienstmädchen-Phantasie anzubieten:
"Der Herr bestellt einen Kaffee. Er ist sehr streng, sie darf keinen Fehler machen, aber er findet fast immer etwas, was sie nicht richtig gemacht hat, und dann "erzieht" er sie mit dem ***rstock. Er hat auch schon gedroht, sie in den Kohlenkeller einzusperren, wenn sie Fehler macht oder die Fingernägel nicht sauber genug sind.
Wenn ihr eine Tasse kaputt geht, bekommt sie das vom Lohn abgezogen; machmal erlässt er ihr auch die Schulden, und sie muss ihm einen blasen. Er legt eine Schallplatte auf, und sie muss tanzen, sich im Rhythmus ein Kleidungsstück nach dem anderen ausziehen.
Als sie nackt ist, muss sie sich vor ihm niederknieen, er befingert sie ausgiebig, verbindet ihr die Augen. Dann muss sie ihm gegenüber Platz nehmen und ***. Er ist sehr launisch, gibt manchmal Anweisungen, dass sie schneller machen soll, manchmal muss sie aber auch langsamer. Sie darf nicht aufhören. ..."
Was soll ich da sagen? Ich finde, Roman darf da nicht aufhören. Aber, immerhin, einen Anfang hat er ja schon einmal. Und bei diesen interaktiven Geschichten ist es, zugegeben, nicht einfach, einen Kurs einzuschlagen, der ihr auch gefällt. Klar: Mir persönlich ist es recht, wenn er das Pet-Play nicht weitermacht, eine Andere würde sich gerade darüber freuen. Das kann sie ihm dann ja am Telefon sagen. Mach ich ja auch: "Roman", hab ich gesagt, "Pet-Play find' ich jetzt nicht so toll - aber das Halsband vom Hundchen, und die Leine, das könntest Du doch ruhig einbauen, nur ohne Hundchen-Spiel".
Na ja, das war ein 20-Minuten-Telefonat. Jetzt hab' ich erst mal noch 80 Minuten gut; ich hab ihn nämlich gebucht, als Telefonzauberer, oder -Flüsterer, mit Rolands Kreditkarte, denn der profitiert ja von der Inspiration, die ich mir bei Roman hole.
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