Liebe Freundinnen,
Was das Sport-Domina-Dasein betrifft, kann ich nur sagen: Ganz nett, was den Fahrtkostenzuschuss betrifft, jedenfalls. Roland macht sich ganz gut auf dem Laufband, so lange ich ihm Beine mache, jedenfalls. Vielleicht sollte ich ihn doch einmal richtig verprügeln - "span***" heißt das ja in der "Fachsprache". Vielleicht wird er dann noch zum rasenden Roland. Ich will ja nicht sgen, dass er langweilig ist, aber anstrengend ist es schon, sich auf ihn einzustellen, weil es ja seine Vorstellungen sind, auf die ich eingehen muss - und irgendwie hab ich die Ahnung, dass er das Bedürfnis hat, einmal übers Knie gelegt zu werden.
Das hängt sicher mit irgendeiner Kindheitserinnerung zusammen, was mich aber nicht weiter interessieren soll - bin ich denn seine Therapeutin?
Der lesende Roman entwickelt in letzter Zeit ein ganz besonders feines Gehör, er nimmt auch feinste Schwingungen auf. Jedenfalls muss es eine Reaktion auf meinen Besuch bim Zoofachhandel gewesen sein, dass er auf einmal Ideen übers Tier-Rollenspiel entwickelt:
"... und wenn eine Kundin eher masochistische Bedürfnisse hat? Ich könnte ihr eine Szene mit pet-play vorschlagen, was beim Telefonsex ja alles auf Phantasie und Suggestion beruht, ihr erzählen, dass ich ihr ein Hundehalsband anlege und sie an die Leine nehme. Sie muss "Sitz" und Platz" machen und darf natürlich nicht mit menschlicher Stimme sprechen, sondern nur jaulen, winseln, und bellen - aber auch nur leise. Sie wird getätschelt, gelobt, belohnt (Leckerli) - alles ganz spielerisch. Fellpflege und bürsten könnte auch auf dem Programm stehen, und apportieren. Mehr fällt mir dazu dummerweise nicht ein; aber es ist ja auch nur für den Fall, dass die Kundin auf so etwas steht. Die sadistische Seite hat in so einem Spiel auch nur wenig Raum; Tiere zu bestrafen - also, ich weiß nicht. ..."
Kann ja sein, dass er mit seinem Programm irgenwann mal irgendwo ankommt - ich selbst hab im Moment keine solchen Bedürfnisse, die hat es aber auch schon gegeben. Im Moment bewege ich mich halt ganz gerne in meinem Korsett; und Roland möchte sich auf mich zu bewegen, bloss dass er, bedingt durch das Laufband, auf der Stelle tritt.
Ich könnte ihn ja mal fragen, welches sein Lieblingstier ist, oder von mir aus festlegen, welches er zu spielen hat. Schließlich hat er ja selbst gesagt, dass er sich darüber klar ist, dass seine Sport-Domina ihm auch Anweisungen geben wird, die er nicht erwartet hat. Aber ihn auf allen Vieren übers Laufband laufen zu lassen, mit Halsband und Hundeleine - Nee, ich weiß nicht...
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Ich werde zur Sport-Domina
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Erotischer Frosch und die Erziehung eines Dienstmädchens