Vom Mösensaft, Vaginalsekret oder Pflaumensaft...
vielleicht einigen wir uns darauf, von "Mösensaft" zu reden, wenn das ungebräuchliche "Vaginalsekret", das ja auch für jeglichen ungesunden Ausfluss verwendet wird, nicht wirklich erotisch oder erotisierend wirkt.
"Mösensaft" wird auch in der Süddeutschen Zeitung und in der WELT verwendet, wenn auch etwas distanziert - "Ich verwende solche Worte nicht und mache auch keinen Analverkehr, Ihr könnt mich ruhig prüde nennen", so in etwa. Egal, das war ein junges Mädel, das ist für so was auch viel zu ungeduldig, oder sie hatte den gleichen Zwang wie ich auch: Nämlich für Geld zu schreiben - ein Gefühl, wie sich zu prostituieren; hat ja auch seinen Reiz (Nee, nicht wirklich, nur als Phantasie, manchmal, gelegentlich).
Abgesehen davon, dass es ohne Mösensaft einfach nicht flutscht, hat er auch noch eine magische Bedeutung: Er stimuliert, Männer wie Frauen. Ich kenne das, vom Geschmack her, allerdings nur von meinen eigenen Säften; meine beste Freundin hat mich zwar einmal ihren Mösensaftdrüsen in Aktion zuschauen lassen, aber schlecken durfte ich nicht, weil sie gerade ganz frisch rasiert war und keine "Irritationen" riskieren wollte. Aber ich glaube, ich hätte auch nicht wirklich gewollt, nur wenn sie mich ausdrücklich darum gebeten hätte, und zwar ganz lieb, oder bestimmt. Also hatte ich sie nach getaner Arbeit nur vorsichtig mit einem warmen, sterilen, nassen Tuch und anschließend mit Rasierwasser behandelt, das brennt zwar, kühlt aber auch gleichzeitig.
Was ich, wie gesagt, in letzter Zeit öfters mache: Ich "kraule" mich beim Schreiben mit Romans Holz-Bleistift. Der zieht sich dann regelrecht voll mit Mösensaft. Das Teil wird erstaunlich glitschig-flutischig, wenn es erst mal angefeuchtet ist; insofern haben Naturholz-*** vielleicht doch etwas... Ich hab auch schon probiert, das Teil nur im Ansatz einzuführen und dann einzusaugen, aber dafür muss ich wohl noch n bisschen üben, das klappt mit dem Glas*** einfach besser, oder auch und gerade mit Mackers Original.
Die Übung spricht sich unter der Bezeichnung "Aufzug" so langsam herum, in gewissen Kreisen, Frau erobert sich dabei ein Stockwerk nach dem anderen...
Von daher bin ich in letzter Zeit nur noch wenig im Internet unterwegs; mein Süßer hat gerade frei, und ist total süß; da kann und darf ich mit Roman erst mal nicht telefonieren. Aber der darf mir mal schreiben, wenn er Lust hat. Oder schmachte, oder mit einer zahlenden Kundin telefonieren - wenn er denn schon eine hat, soll mir auch recht sein.
Eure Leilah
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Was beim Schreiben erotischer Texte stimulierend wirkt
Fortsetzung
Telefonerotik für Frauen - eine Marktlücke?